Abas-User sind am zufriedensten
SAPs R/3 erhält in vier von sechs Kategorien die schlechteste Note
19. März 2007
Sowohl mit ihrem ERP-System als auch mit den Leistungen des Vertriebspartners zeigen sich die Befragten in der Konradin ERP-Studie zufriedener als 2005. Kritik gibt esjedoch beim Preis-Leistungsverhältnis.
Bei der Frage nach der Zufriedenheit geht es in der Marktstudie der Konradin ERP-Studie mit Schulnoten von 1 bis 6 um Stabilität, Preis-Leistungsverhältnis, Anpassungsfähigkeit und Benutzerfreundlichkeit. Der Notendurchschnitt hat sich über alle Systeme und Kriterien im Vergleich zu 2005 um ein Zehntel auf 2,3 verbessert. Die Stabilität erhielt wie schon 2005 mit 1,9 die beste Note. Das Preis-Leistungsverhältnis hingegen bildet mit einer Bewertung von 2,5 das Schlusslicht.
Den Spitzenplatz in Sachen Zufriedenheit belegt mit 1,9 im Durchschnitt über alle Kriterien Abas, das in sechs von den sieben abgefragten Punkten die Bestnote erhielt. Lediglich bei der Erlernbarkeit konnte mit 1,9 Proalpha vorbeiziehen, das mit 2,0 den zweiten Platz im Gesamtdurchschnitt belegt. SAPs R/3 hingegen erhält mit der Durchschnittsnote 2,5 in vier der sieben Kategorien die schlechteste Bewertung im Systemvergleich. Am wenigsten schmeckte den R/3-Usern das Preis-Leistungsverhältnis, das mit einer 3,0 die schlechteste Einzelnote erhält.
Bei der Zufriedenheit mit den Leistungen der Vertragspartner geht es um Kriterien wie Einführungsunterstützung, branchenspezifische Beratungsqualität sowie Schulung und Training. Der Mittelwert hat sich um eine zehntel Note auf 2,2 verbessert. Den geringsten Zufriedenheitswert erhalten die Hotline-Qualität und die branchenspezifische Beratung mit jeweils 2,3. Betrachtet man die einzelnen Systeme, so schneiden die Partner von P2plus (2,4), Proalpha, Psipenta und SAP R/3 (alle 2,3) leicht unterdurchschnittlich ab. Bestnoten erhalten die Partner von Abas BS (1,9), die von Oxaion schieben sich mit 2,0 auf Platz zwei. Die schlechteste Einzelnote (2,7) erhalten Proalpha-Systemhäuser im Punkt brachenspezifische Beratungsqualität. Bernd Seidel/jf
